Solidarität mit den Mieter_innen und Besetzer_innen des Labitzke-Areals

Es wird eng in Zürich – nicht nur in den Köpfen, sondern auch im städtischen Raum. Gerade Freiräume wie das Labitzke verschwinden mehr und mehr und machen einer Reichen-Wüste Platz. Zuerst musste ein kleines Soziotop weichen – Veranstaltungsorte, Gross-WGs, eine Moschee, ein Domina-Studio, eine Tango-Schule, Büro-Gemeinschaften, Pneuhändler, migrantische Kultur-Clubs – dann wurden die Mieter_innen hinausgewiesen und nun droht auch den Besetzer_innen des Labitzke (inklusive Autonomem Beautysalon) die Räumung.

Wie viele andere Gruppen konnte auch „Wem gehört Zürich“ diesen Freiraum für sein Engagement und seine Kreativität nutzen, in einer Umgebung, die keinem Verwertungsdruck ausgesetzt ist. Wo unkommerzielle Konzerte, Filmabende, Volksküchen, kreative Grafik, Velo-Mania, politische Veranstaltungen, Skater-Nächte stattfinden können, die sonstwo Geld abwerfen müssen.

Genau solche Freiräume braucht Zürich, will es weiterhin eine bunte und lebendige Stadt sein, wo Menschen sich ins Gemeinschaftsleben einbringen können und wollen. Darum solidarisieren wir uns mit den Kämpfen der Mieter_innen und Besetzer_innen des Labitzke-Areals, die in der Hochpreis-Insel Zürich Raum für unkommerzielles und durchmischtes Leben und Schaffen geöffnet haben.

Zürich jenen, die es beleben!

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